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Unser Fahrzeug

Unser Fahrzeug

LF 16 TS

 


ein Bild

 
 Besatzung   1 / 8
Pumpe = FP 16/8 oder FP 16/8-S
Tragkraftspritze = TS 8/8 oder TS 8/8-S
Löschwasser = 10 Liter
Schaummittel = 120 Liter
Löschpulver = 12 Kilogramm
Zul. Gesamtgewicht = 9.000 kg
Antrieb = Straße/Allrad

Das '''Löschgruppenfahrzeug 16-TS''' (Abkürzung: '''LF 16-TS''') ist ein deutsches Feuerwehrfahrzeug. Es verfügt über zwei Pumpen, besitzt jedoch keinen Wassertank. Aufgrund seines umfangreichen Schlauchmaterials (600 m B-Schlauch) wird das Fahrzeug oft zum Aufbau der Wasserversorgung eingesetzt. Beschafft wurde das LF 16-TS hauptsächlich für die Löschwasserförderung über lange Wegstrecken Löschwasserförderkomponente des Bundes-Katastrophenschutzes. Allerdings sind hauptsächlich in Baden-Württemberg viele kommunal beschaffte LF 16-TS zu finden. Es entstand aus den Erfahrungen des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkrieges und der Bombenzerstörung.

 

Aufgaben


Brandbekämpfung
Überörtliche Unterstützung bei der Brandbekämpfung
Aufbau einer Löschwasserversorgung
Technische Hilfeleistung kleineren Umfangs

Viele Fahrzeuge werden heute im "Alltagsgeschäft" zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Einige Fahrzeuge wurden von den Gemeinden für einen symbolischen Betrag von Bund erworben und werden teilweise im Erstangriff eingesetzt, sofern der jeweilige Standort über kein Fahrzeug mit Löschwassertank verfügt oder überlange Schlauchstrecken verlegt werden müssen.
Das LF 16-TS ist vollständig ausgestattet für 2 Feuerwehreinheiten / Löschgruppen.

Kurzbezeichnungen und Funkrufnamen

Wie bei allen Feuerwehrfahrzeugen (in Deutschland) werden auch bei Löschgruppenfahrzeugen die Haupteigenschaften in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen beschrieben. Hierbei bedeuten

* LF = Löschgruppenfahrzeug
* 16 = Nennförderleistung der Frontpumpe von 1600 l/min bei 8 Bar (Einheit) / bar.
* TS = Im Heck ist eine Tragkraftspritze TS 8/8 eingeschoben.

Im BOS-Funk lautet die Teilkennziffer in fast allen Bundesländern "45".
In Bayern ("41"), Brandenburg ("35") und dem Saarland ("44") werden abweichende Teilkennziffern verwendet, Hamburg, Niedersachsen und Berlin haben andere Systeme.
In Berlin ist die Funkkennung gleich der jeweiligen vierstelligen Wachnummer.

Ausrückeordnungen


Das LF 16-TS kann in einen Löschzug integriert werden, wobei es sich nur bedingt für Technische Hilfeeinsätze eignet. Das Fahrzeug ist so konzeptioniert worden, dass es mit einem Schlauchwagen 2000 mit Truppbesatzung bei langen Wegstrecken Wasserförderung oder einem anderen Fahrzeug mit Truppbesatzung zusammen als Einheit arbeitet. Aufgrund seiner Beladung für 2 Löschgruppen und der Besatzung von einer Löschgruppe kann es kleinere Lagen jedoch auch selbstständig abarbeiten. Klassische Einsatzstichworte für dieses Fahrzeug sind: Waldbrand / Wald-, Moorbrand / Moor - oder Heidebrand als Zubringer, Löschwasserförderung über lange Wegstrecken und Großbrand als Zubringer

Technik

Normung

Das LF 16-TS ist in DIN 14 530 Teil 8 genormt. Diese Norm wurde jedoch zurückgezogen. Eine neue Norm beschreibt nur noch das LF 16-TS für den Katastrophenschutz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 9 t.

Technischer Aufbau

Ein LF 16-TS verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 als Heck- oder Frontpumpe mit einer Nennförderleistung von 1600 l/min bei 8 Bar (Einheit) / bar. Im Heck des Fahrzeugs ist außerdem eine Tragkraftspritze / Tragkraftspritze TS 8/8 mit einer Nennförderleistung von 800 l/min bei 8 bar verlastet. Viele Fahrzeuge des erweiterten Katastrophenschutzes, wurden statt mit den genannten Pumpen, mit leistungsstärkeren FP 16/8-S (2400 l/min bei 8 bar und 3 m Saughöhe | geodätische Saughöhe) und TS 8/8-S (1600 l/min bei 8 bar und 3 m Saughöhe / geodätische Saughöhe) ausgeliefert. Das Fahrzeug besitzt keinen Wassertank, da es aufgrund seines umfangreichen Schlauchmaterials (600 m B-Schlauch) hauptsächlich zum Aufbau langer Wasserförderstrecken eingesetzt wird. Genauere technische Informationen zu den beschafften LF 16-TS Fahrzeugen des Bundes finden Sie in den Typenblättern zu den jeweiligen Fahrzeugen.

 

Feuerwehrtechnische Beladung


Auf dem LF 16-TS befindet sich eine umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung und Wasserförderung. Es sind aber nur wenige Geräte für die technische Hilfeleistung verlastet. Da aber ein großer Teil der Feuerwehreinsätze Hilfeleistungsgerät erfordert, wurden in Hamburg zahlreiche LF 16-TS für solche Einsätze modifiziert. Diese Fahrzeuge werden als LF 16-TH bezeichnet und sind äußerlich nicht von LF 16-TS gleichen Typs zu unterscheiden. Es existieren in Hamburg 3 Ausführungen dieser LF 16-TH:

Beladung LF 16-TH


''1''
Rettungssatz (nur Spreizer m. Hydraulikaggregat sowie pneumatische Hebekissen) und Stromerzeuger 8 KVA im Heck eingeschoben, Beleuchtungssatz m. Stativ und 2 Halogenstrahlern, E-Tauchpumpe, Motor-Trennschleifer und Motorkettensäge


''2''
TS 8/8 und Stromerzeuger 5 KVA, Beleuchtungssatz m. Stativ und 2 Halogenstrahlern, E-Tauchpumpe, E-Trennschleifer und sowohl E- als auch Motorkettensäge


''3''
TS 8/8 oder Stromerzeuger 8 KVA wahlweise auf dem TS-Schlitten je nach Einsatzzweck zu verlasten, Beleuchtungssatz m. Stativ und 2 Halogenstrahlern, E-Tauchpumpe, Motor-Trennschleifer und Motorkettensäge

Geschichte


Der Bund beschaffte seit 1980 diese Fahrzeuge in großen Stückzahlen um im Verteidigungsfall / V-Fall die Trinkwasserversorgung aufrecht zu erhalten und um Brände zu löschen. Nach der Umstrukturierung des Katastrophenschutzes Mitte der neunziger Jahre wurden viele dieser Fahrzeuge vom Bund kostenlos oder für einen symbolischen Betrag vom Bund an die Gemeinden und Städte verkauft. Nach der Umstrukturierung haben immer mehr Feuerwehren ihre in die Jahre gekommen LF 16-TS gegen zeitgemäße moderne Löschfahrzeuge wie dem Löschgruppenfahrzeug 16/12 / LF 16/12 auf Grund der mangelnden Technischen Hilfe Ausrüstung ausgetauscht, da man damals das Konzept des LF 16-TS für überholt hielt. Mittlerweile hat die Erfahrung durch viele Hochwassereinsätze in den vergangenen Jahren gezeigt, dass man ohne ein LF 16-TS an manchen Stellen nicht auskommt. Bedingt durch das Alter der LF 16-TS werden derzeit im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Überlegungen für einen Nachfolgetyp angestellt Die Hamburger Feuerwehr entwickelte zusammen mit der Firma Ziegler GmbH & Co. KG einen Prototypen als Nachfolge des LF 16-TS und präsentierte diesen auf der Interschutz Messe 2004. Das Löschgruppenfahrzeug 16-KatS/LF 16-KatS genannte Fahrzeug wird in Hamburg in der Praxis getestet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / BBK wird nach Abschluss des Praxistests die Ergebnisse in die Entscheidung über ein offizielles Nachfolgefahrzeug für das LF 16-TS des Bundes mit einfließen lassen.

Detaillierte Beladeliste

 

Gruppe

Teil

nach

Anzahl

1

Schutzkleidung und Schutzgerät

 

 

 

Warnwesten W1

DIN EN 471

9

 

Hitzeschutzkleidung glanzverspiegelt

 

4

 

Pressluftatmer

DIN EN 137

4

 

Atemanschluss(Vollmaske)

DIN EN 136

4

2

Löschgeräte

 

 

 

Kübelspritze A 10, gefüllt

DIN 14405

1

 

Feuerpatsche

 

4

 

Feuerlöscher 12 kg Pulver

EN 3/1

1

 

Schaumstrahlrohr M 4 oder M 4 W

DIN 14366/1

1

 

Schaumstrahlrohr S 4

DIN 14366/1

1

 

Zumischer Z4 oder Z4 R

DIN 14384

1

 

Ansaugschlauch D 1500

DIN 14819

1

 

Schaummittelbehälter 20 (m. für Brandklasse B geeignetem Schaummittel)

DIN 14452

6

3

Schläuche, Armaturen und Zubehör

 

 

 

Druckschlauch B-5-K

DIN 14811/1

1

 

Druckschlauch B-20-K

DIN 14811/1

30

 

Druckschlauch C42-15-K

DIN 14811/1

16

 

Druckschlauch D-5-K

DIN 14811/1

1

 

Saugschlauch A-1500-K

DIN 14810

6

 

Saugkorb A

DIN 14362/1

1

 

Saugschutzkorb A

 

1

 

Standrohr 2B

DIN 14375/1

1

 

Sammelstück A-2B

DIN 14355

1

 

Verteiler BV oder BK

DIN 14345

2

 

Übergangsstück A-B

DIN 14343

1

 

Übergangsstück B-C

DIN 14342

2

 

Übergangsstück C-D

DIN 14341

1

 

Stützkrümmer SK

DIN 14368

2

 

Druckbegrenzungsventil B

DIN 14380

2

 

Strahlrohr BM

DIN 14365/1

2

 

Strahlrohr CM

DIN 14365/1

4

 

Strahlrohr DM

DIN 14365/1

1

 

Arbeitsleine A 20-K

DIN 14920

2

 

Seilschlauchhalter 1600

DIN 14828

6

 

Schlauchbrücke 2B-H

DIN 14820/1

4

 

oder Schlauchbrücke 2B-AI

DIN 14820/2

4

 

Tragbare Schlauchhaspel TH

DIN 14825

2

 

Eimer 10 l aus Segeltuch

 

1

 

Kupplungsschlüssel ABC

DIN 14822/2

5

 

Schlüssel B (für Überflurhydranten)

DIN 3223

1

 

Schlüssel C (für Unterflurhydranten)

DIN 3223

1

 

Schachthaken Paar (mit Kette)

 

1

4

Rettungsgerät

 

 

 

Schiebleiter 3-teilig SL3-H

DIN 14715/1

1

 

oder Schiebleiter 3-teilig SL3-LM

DIN 14715/2

1

 

Steckleiter 4-teilig 4-LM

DIN 14711/2

1

 

oder Steckleiter 4-teilig 4-H

DIN 14711/1

1

 

Klappleiter KL

DIN 14713

1

 

Feuerwehrleine ( neu ) Fangleine (alt) F 30-K mit Beutel und Trageleine

DIN 14920

7

 

Rettungstuch RT mit Tasche

DIN 13040

1

5

Sanitäts- und Wiederbelebungsgerät

 

 

 

Krankentrage N

DIN 13024/1

1

 

oder Krankentrage K

DIN 13024/2

1

 

Verbandkasten VK

 

1

 

Krankenhausdecke 1900 x 1400 mm

 

1

6

Beleuchtungs-, Signal -und Fernmeldegerät

 

 

 

Handscheinwerfer Ex-100

DIN 14642

4

 

oder Handscheinwerder HW-Ex

DIN 14646

4

 

Kopfscheinwerfer ex-geschützt

 

2

 

Warndreieck

StVZO

2

 

Warnleuchte

StVZO

2

 

Warnflaggen 500 x 500 mm, weiß-rot-weiß

 

2

 

Verkehrsleitkegel mind. 500 mm hoch

 

4

 

Winde hydraulisch, Hubkraft 100 kN

 

2

 

Tragkraftspritze TS 8/8 mit Zubehör

DIN 14410

1

 

Bindestrang 2 m lang, 8 mm Durchmesser

 

6

 

Einreißhaken 5

DIN 14851

1

 

Mulde St

DIN 14060

2

 

Schäkel ähnlich Form C, Nenngröße 3, für 100 kN

 

2

 

Auffahrbohle A

DIN 14854

2

8

Handwerkzeug und Messgerät

 

 

 

Brechstange 700

DIN 14583

1

 

Brechstange 1500

DIN 14853

1

 

Feuerwehr-Werkzeugkasten

DIN 14881

1

 

Werkzeugkasten E

DIN 14885

1

 

Werkzeugkasten 5-teilig für Fahrgestell und Pumpe

 

1

 

Feuerwehraxt FA

DIN 14900

3

 

Axt B2 SB-A

DIN 7294

1

 

Bügelsäge B

DIN 20142

1

 

Stichsäge B 350

DIN 7294

1

 

Bolzenschneider für Rundmaterial bis 12 mm Durchmesser

 

1

 

Spaten 850

DIN 20127

2

 

Gabel mit Stiel, 1250 mm lang

 

2

 

Hacke  mit Stiel, 1400 mm lang

 

2

 

Stechschaufel 5

DIN 20121

2

 

Stoßbesen mit Stiel, 1400 mm lang

 

2

9

Sondergerät

 

 

 

Abschleppseil mit 16 mm Durchmesser

 

1

 

Unterlegekeil 480

DIN 76051/1

2

 

Wagenheber

 

1

 

Zusätzlich kann noch Zusatzbeladung im Rahmen der Gewichtsreserven des Fahrgestells verlastet werden.

Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

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